Seit Januar 2011 ist
das Büro die raumplaner vom Bezirk Mitte beauftragt,
die Geschäftsleute im Gebiet zu betreuen
und Aktivitäten anzuregen, die die
Turmstraße als zentralen Ort Moabits stärken
und attraktiver machen. Das Geschäftsstraßenmanagement Turmstraße ist zunächst für ein Jahr mit einer Verlängerungsoption
um weitere drei Jahre angelegt. Die Turmstraße soll sich zu einem attraktiven und funktionsfähigen Einkaufs-
und Versorgungsstandort für Moabit entwickeln. Die Hauptaufgaben im
Rahmen des Geschäftsstraßenmanagements lassen sich folgenden drei großen
Aufgabenbereichen zuordnen:
Kommunikation, Kooperation und Vernetzung
• Aufbau einer Kommunikationsstruktur, Aktivierung und Vernetzung der
Gewerbetreibenden
• Vermittlung interkultureller Kompetenz
• Mittelfristiger Aufbau einer Organisationsstruktur(Standortgemeinschaft,
IG, Verein) • Ansprechpartner für die Akteure vor Ort, Vermittlung zwischen den
Interessen der Unternehmer und Gewerbetreibenden mit denen der öffentlichen
Hand
• Unterstützung der Händler AG „Wir für die Turmstraße“
• Kooperation und enge Zusammenarbeit mit den lokalen Bürgerinitiativen,
kulturellen Gruppen, der für das Förderpragramm Aktive Zentren gewählten
Stadtteilvertretung, mit dem Beauftragten für die Prozesssteuerung Aktives
Stadtzentrum Turmstraße, den Beauftragten des Quartiersmanagements für
Moabit Ost und West und den zuständigen Beauftragten des Stadtumbaus
West
• Vermittlung zwischen den Interessen der Gewerbetreibenden mit denen
der Grundstückseigentümer
Bereitstellung von Information und Öffentlichkeit
• Initiierung und Durchführung von Maßnahmen zur Öffentlichkeitsarbeit,
Beratungsangebote für die Gewerbetreibenden
Initiierung und Durchführung von Aktionen
• Organisation bzw. Mitwirkung an der gemeinschaftlichen Aktionen des
Standortmarketings Initiierung von nachhaltigen Aktionen
• Mitwirkung an der Konzeption und Durchführung von Maßnahmen zur Verbesserung
und Qualitätserhöhung des öffentlichen Raums
• Konzeption und Durchführung von Maßnahmen zur Verringerung des Ladenleerstandes,
Konzept für Zwischennutzungen
• Einwerben von Drittmitteln zur Durchführung einzelner Aktionen
Im »Mitmachbuch« wurden zahlreiche
Vorschläge unterbreitet, die dem Gebiet helfen
könnten. Die Empfänger der Broschüre konnten wählen, welche Projekte ihnen sinnvoll
erscheinen und welche sie eher ablehnen
würden. Gleichzeitig konnten sie markieren,
an welchen Projekten sie sich selbst
beteiligen würden. Ebenso war die Möglichkeit gegeben, Fragen,
Anregungen und Verbesserungsvorschläge zu
notieren. Die Geschäftsstraßenmanager haben nun die ausgefüllten Mitmachbücher eingesammelt und ausgewertet.
Ein Ergebnis ist u. a. eine Prioritätenliste, welche der
Projekte am meisten Zustimmung finden
und realisierbar sind. Alle Ergebnisse wurden auf einer öffentlichen Veranstaltung
im November vorgestellt.
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