Stadtteilvertretung Turmstraße

Die transparente und legitimierte Mitwirkung engagierter Bewohner*innen, Eigentümer*innen und Nutzer*innen am Sanierungsprozess erfordert einen institutionellen Rahmen – die Bildung einer Betroffenen- bzw. Stadtteilvertretung. Der Stadtteilvertretung Turmstraße sollten Bewohner*innen, Mieter*innen, Nutzer*innen, Eigentümer*innen und Gewerbetreibende einer möglichst breiten Mischung angehören. Auch Vertreter*innen von Bürgerinitiativen, Kirchengemeinden und anderen Institutionen sind eingeladen, daran mitzuwirken. Im Interesse der Legitimation und Verbindlichkeit sind die Mitglieder der Stadtteilvertretung auf einer öffentlichen Bürgerversammlung vorzustellen. Die Bildung der Stadtteilvertretung dient der Vernetzung der Quartiersakteur*innen und zugleich der Bündelung von Informationen, Kompetenzen und Ressourcen. Die gewählten Sprecher*innen der Stadtteilvertretung Turmstraße sind die Ansprechpartner*innen für die Verwaltung und die Beauftragten.

Die amtierende Stadtteilvertretung Turmstraße (StV) - die demokratisch gewählte Vertretung aller Bürger*innen im Aktiven Zentrum und Sanierungsgebiet Turmstraße - wurde im September 2019 gewählt und besteht aus 15 Mitgliedern. Die StV Turmstraße trifft sich ab November 2019 regulär um 19 Uhr an jedem 3. Dienstag im Monat im Stadtteilladen Moabit.


 
+++++Die Neuwahl der Stadtteilvertretung 2021-2024 steht an! Sie möchten sich für Ihren Kiez einbringen? Werden Sie aktiv und kandidieren Sie als Stadtteilvertreter*in! +++++

Am 19. Oktober findet um 19 Uhr die letzte öffentliche Sitzung der derzeitigen Stadtteilvertretung statt. Kandidat*innen und Interessierte können dort einen Einblick in die Gremienarbeit erlangen. Für den Einwahllink der digitalen Veranstaltung melden Sie sich bitte unter der Mailadresse turmstrasse@kosp-berlin.de an.

Bis zum 20. Oktober
können Sie sich als Kandidat*in für die Arbeit in diesem wichtigen Gremium bewerben! Den Kandidat*innenbogen finden Sie in Ihren Briefkasten oder hier zum Download. Senden Sie den ausgefüllten Bogen mit dem Nachweis des Gebietsbezuges per E-Mail an turmstrasse@kosp-berlin.de oder werfen Sie den Bogen in den Briefkasten am Stadtteilladen Moabit (Krefelder Straße 1A, 10555 Berlin) ein.

Die Wahl findet vom 08. bis 12. November im Stadtteiladen Moabit (Krefelder Straße 1A) statt. Gewählt ist, wer absolut mehr Ja- als Nein-Stimmen erhält. Wenn mehr als 25 Kandidat*innen absolut mehr Ja- als Nein-Stimmen erhalten, sind die 25 Personen als Stadtteilvertreter*in gewählt, welche die meisten Ja-Stimmen erhalten haben.

Kandidieren können Sie,

  • wenn Sie Anwohner*in, Gewerbetreibende*r, Immobilieneigentümer*in, Arbeitnehmer*in oder Vertreter*in von Initiativen und Einrichtungen aus dem Wahlbereich sind,
  • mindestens 16 Jahre alt sind,
  • auch wenn Sie einen Migrationshintergrund haben oder keine deutsche Staatsangehörigkeit besitzen und
  • mitsprechen wollen, was in Ihrem Kiez geschehen soll.


Die Mitgliederanzahl der Stadtteilvertretung ist auf 25 Personen begrenzt. Die Legislaturperiode beträgt drei Jahre.

Bringen Sie Ihr Wissen, Ihre Kompetenzen und Ihre Anliegen zum Stadtteil in den direkten Austausch mit den Gebietsverantwortlichen des Bezirksamtes und den beauftragten Planer*innen ein! Bewerben Sie sich bis zum 20. Oktober für eine Kandidatur als Mitglied der neuen Stadtteilvertretung Turmstraße!

Mehr Informationen zur Arbeit der Stadteilvertretung und zum Ablauf der Wahl finden Sie hier auf dem Faltblatt und auf der Website der derzeitigen StV. Eine Bilanz der Arbeit der letzten zwei Jahre können Sie hier oder in der aktuellen Ausgabe der Stadtteilzeitung „ecke turmstraße“ einsehen.


 

Sprecherbeirat
Zur regelmäßigen Kommunikation zwischen den Hauptakteuren des Fördergebiets und der Stadtteilvertretung Turmstraße wurde der Sprecherbeirat eingerichtet. Dem Beirat gehören – neben den Sprechern der Stadtteilvertretung – vorrangig Vertreter*innen des Bezirksamts Mitte, der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, der Gebietskoordination und der Geschäftsstraßenkoordination an. Der Sprecherbeirat soll einen möglichst umfassenden und transparenten Informationsaustausch zwischen den am Stadtentwicklungsprozess Beteiligten herstellen, in den Grundzügen steuern und Lösungsmöglichkeiten für Problemlagen entwickeln.