Stadtteilvertretung Turmstraße

Die transparente und legitimierte Mitwirkung engagierter Bewohner*innen, Eigentümer*innen und Nutzer*innen am Sanierungsprozess erfordert einen institutionellen Rahmen – die Bildung einer Betroffenen- bzw. Stadtteilvertretung. Der Stadtteilvertretung Turmstraße sollten Bewohner*innen, Mieter*innen, Nutzer*innen, Eigentümer*innen und Gewerbetreibende einer möglichst breiten Mischung angehören. Auch Vertreter*innen von Bürgerinitiativen, Kirchengemeinden und anderen Institutionen sind eingeladen, daran mitzuwirken. Im Interesse der Legitimation und Verbindlichkeit sind die Mitglieder der Stadtteilvertretung auf einer öffentlichen Bürgerversammlung vorzustellen. Die Bildung der Stadtteilvertretung dient der Vernetzung der Quartiersakteur*innen und zugleich der Bündelung von Informationen, Kompetenzen und Ressourcen. Die gewählten Sprecher*innen der Stadtteilvertretung Turmstraße sind die Ansprechpartner*innen für die Verwaltung und die Beauftragten.

Die bisher amtierende Stadtteilvertretung Turmstraße (StV) - die demokratisch gewählte Vertretung aller Bürger*innen im Aktiven Zentrum und Sanierungsgebiet Turmstraße - wurde im Mai 2017 gewählt und bestand aus 14 Mitgliedern. Die StV Turmstraße traf sich regulär an jedem 4. Montag im Monat im Stadtteilladen Moabit. Im November 2018 löste sich die bisherige StV auf Grund von Mitgliederschwund auf und bereitet seitdem die Neuwahl am 12. März 2019 vor. 

Für die Wahl der neuen StV werden zurzeit noch Kandidat*innen gesucht. Machen Sie mit und stellen Sie sich als Kandidat*in für die neue Stadtteilvertretung am Abend der Wahl auf. 

Wie kandidiere ich?

Kommen Sie am 12. März 2019 um 19:00 Uhr in die Heilandskirche in der Thusnelda-Allee 1. Melden Sie sich mit Handzeichen beim Moderator der Wahlveranstaltung. Dieser wird Sie in der Veranstaltung dem Publikum vorstellen und Sie bitten, auf folgendene Fragen kurz zu antworten:

  • Was ist Ihr Vor- und Nachname?
  • Was ist Ihr Gebietsbezug? Wohnen Sie/Arbeiten Sie im Wahlkreis oder engagieren Sie sich hier in welcher Form und wie lange schon?
  • Was sind Ihre Anliegen, die Sie als Stadtteilvertreter*in einbringen und verfolgen wollen?
  • Wofür stehen Sie als Stadtteilvertreter*in?
  • Verfügen Sie über die Zeit, sich mindestens einmal monatlich ehrenamtlich in einer Abendveranstaltung des Stadtteilplenums zu engagieren?

In einer geheimen Wahl werden anschließend die neue Stadtteilvertretung vom anwesenden Publikum gewählt und öffentlich bekanntgegeben. Dabei gilt als gewählt, wer mindestens die Hälfte der ausgezählten Stimmen auf sich vereinigt. Die Obergrenze der Stadtteilvertretung liegt bei 25 gewählten Mitgliedern. Aber keine Sorge! Die Erfahrung vergangener Wahlen zeigt, dass alle Kandidat*innen vom Publikum gewählt werden.

Sprecherbeirat
Zur regelmäßigen Kommunikation zwischen den Hauptakteuren des Fördergebiets und der Stadtteilvertretung Turmstraße wurde der Sprecherbeirat eingerichtet. Dem Beirat gehören – neben den Sprechern der Stadtteilvertretung – vorrangig Vertreter*innen des Bezirksamts Mitte, der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, der Gebietskoordination und der Geschäftsstraßenkoordination an. Der Sprecherbeirat soll einen möglichst umfassenden und transparenten Informationsaustausch zwischen den am Stadtentwicklungsprozess Beteiligten herstellen, in den Grundzügen steuern und Lösungsmöglichkeiten für Problemlagen entwickeln.