Campus Bredowstraße
Das Bezirksamt Mitte hat untersucht, wie der den Standort des Wolfgang-Scheunemann-Hauses (Bredowstraße 31/32) zu einem Campus umfassender Hilfen und Förderungen für Kinder und Jugendliche weiterentwickelt werden kann.
Die ein- und dreigeschossige Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung Bredowtreff im Wolfgang-Scheunemann-Haus wurde 1961 eröffnet. Eine bauliche und energetische Erneuerung musste verworfen werden, weil sich damit kein zeitgemäßer Städtebau und keine adäquate Grundstücksausnutzung verwirklichen lässt. Stattdessen wird unter dem Projekttitel „Campus Bredowstraße“ die Realisierung eines sechsgeschossigen, den Blockrand schließenden Neubaus untersucht, der Jugend-, Bildungs-, Kunst-, Sozial- und Nachbarschaftsangebote unter einem Dach vereint.
Entwicklung von Nutzungsvorschlägen
In einem Auftaktworkshop und acht Projektrunden wurde ämterübergreifend erarbeitet und abgestimmt, welche Angebote mit welchen Raumbedarfen und Ausstattungsanforderungen am Standort zusammengeführt werden sollen. Darin eingeflossen sind die wichtigsten Wünsche aus der Kinder- und Jugendbeteiligung im Frühling 2023. Die gesammelten Nutzungsvorschläge finden Sie in der hier verlinkten Clusterung.
Bedarfsplanung
Im Jahr 2025 wurde mit Mitteln des Förderprogramms „Lebendige Zentren“ das sogenannte Bedarfsprogramm durch das Büro ff-Architekten erstellt. Die Planung gibt einen Überblick über die Grundlagen des Vorhabens, seine Notwendigkeit und Zweckbestimmung sowie die voraussichtlichen Kosten und Nutzen. Sie ist die Voraussetzung für die Aufnahme der Maßnahme in die bezirkliche Investitionsplanung. Neben der Nutzung der Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung des heutigen Wolfgang-Scheunemann-Hauses sollen eine Sporthalle, Räume für das Jugendamt und die Volkshochschule, Ateliers, Werkstätten, ein Makerspace, sowie ein Familienzentrum entstehen. Auch der Treff am Ottopark soll in den Neubau einziehen.
Da aktuell keine finanziellen Mittel zur baulichen Umsetzung des Vorhabens bereitstehen, wurde ein Exposé erstellt, das den Planungsstand dokumentiert und das Bezirksamt bei der Akquise von Fördermitteln unterstützen soll.