Monatliches Treffen im Moawald
am 20.06. von 11:30 -13:00
Elisabeth Luggauer (HU Berlin) stellt ihr Projekt vor.
Kommt vorbei! Was macht die Stadtanthropologie im (Moa)Wald?
Stadtanthropologie erforscht, wie Menschen und andere als menschliche Lebewesen (zusammen) Stadt machen.
Im Forschungsprojekt The Green and the City untersucht die Stadtanthropologin Elisabeth Luggauer folgende Fragen: Wie eigentlich können Städte und Stadtböden bepflanzt werden? Wer und welche Kräfte müssen wie zusammenwirken, damit Begrünung umgesetzt, anwachsen und wirken kann? Und wie verändern Pflanzen auch Konzepte von Stadt und städtischer Zukunft auf einem überhitzten Planeten? Grün und Pflanzen werden dabei nicht als homogen, passiv und funktional gedacht, zum Beispiel als grüne Infrastruktur oder als nature-based solution, sondern als ein lebendiges Kollektiv vieler Spezies dessen Wirkmacht sich nicht voraussehen lässt.
Der Tiny Forest Moawald ist eines der Forschungsfelder dieses Projektes. Der Moawald ist ein multispezies-Kollektiv aus Pflanzen, Insekten, Bodenorganismen, Vögeln und anderen Tieren begleitet von menschlichen Waldgefährt:innen aus Stadtbürger:innen, Pflanzungsaktivist:innen, Biolog:innen und Umweltwissenschaftler:innen, (Klang-) Künstler:innen und einer Stadtanthropologin.
In dieser Projektpräsentation erzählt Elisabeth Luggauer, was die Stadtanthropologie beim Pflanzen, Insektenzählen, Erzählen, Nachdenken und Diskutieren darüber lernt, wie Städte gemacht werden. Diese Projektvorstellung ist eine herzliche Einladung, gemeinsam darüber nachzudenken, wie der Moawald Stadt gestalten und machen kann!